Ein Beispiel, wie ein Vorklärungsraum aussehen kann:
Familie mit 14‑jährigem Kind, Diagnose ADHS, tägliche Kämpfe bei Hausaufgaben und morgens vor der Schule. Mehrere Therapien, Schulgespräche, Förderpläne – Gefühl: „Wir drehen uns im Kreis.“
Im Vorklärungsraum wurde schnell klar: Das eigentliche Thema ist nicht „Konsequenz“, sondern die völlige Erschöpfung der Mutter und die ständige Angst des Vaters vor Schulmeldungen.
Ergebnis: Wir haben entschieden, zuerst an Entlastung und klaren Absprachen mit der Schule zu arbeiten – und erst danach in einen künstlerischen Begleitblock zu gehen. Allein diese Entscheidung hat schon Druck aus der Familie genommen.