kinder und jugendliche

Manche Kinder und Jugendliche
passen nicht mehr in das,
was um sie herum erwartet wird.

Sie ziehen sich zurück,
werden laut,
oder wirken innerlich abwesend.

Nicht, weil sie nicht wollen.
Sondern weil etwas in ihnen
keinen Platz mehr findet.

Wenn nichts mehr greift

Es gibt Phasen,
in denen Gespräche nicht mehr ankommen
und Erklärungen leer werden.

Nicht, weil sie falsch sind.
Sondern weil Entwicklung
manchmal einen anderen Raum braucht.

Einen Raum,
in dem nichts verlangt wird.
Und trotzdem Orientierung da ist.

Raum statt Druck

In dieser Begleitung
geht es nicht darum,
dass Kinder oder Jugendliche
„besser funktionieren“.

Es geht darum,
wieder in Kontakt zu kommen.
Mit sich selbst.
Mit dem eigenen Tempo.

Ohne Bewertung.
Ohne Vergleich.
Ohne ständiges Reagieren.

Familie wirkt mit

Kinder tragen mehr,
als man ihnen ansieht.

Sie reagieren auf Spannungen,
auf Erwartungen,
auf das, was nicht gesagt wird.

Deshalb wird hier
nicht am Kind gearbeitet.

Veränderung entsteht dort,
wo sich das Ganze bewegen darf.

wie dieser raum gehalten wird

Dieser Raum ist klar.
Er hat Grenzen.
Und er lässt Luft.

Es gibt Orientierung,
aber keine Kontrolle.
Präsenz,
aber keinen Druck.

Nicht jedes Kind braucht das.
Aber manche sehr.

 

Ein begrenzter Zeitraum

Diese Begleitung ist nicht offen
und nicht endlos.

Sie findet in einem
klaren, überschaubaren Zeitraum statt.

Der Rahmen hilft,
dass Bewegung möglich wird.

abschluss

Manche Kinder brauchen keinen neuen Weg.
Sondern einen Ort,
an dem sie kurz ankommen dürfen.

Ob dieser Ort passt,
klärt sich im Kontakt.

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